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Das Teilprojekt "Sortieren und Übersetzen" im Rahmen des SFB 1482 "Humandifferenzierung"

Im Mittelpunkt des Teilprojekts "Sortieren und Übersetzen" steht die Forschungsfrage, wie die sprachbezogene Humandifferenzierung und Translation zusammenhängen. Im Projekt wird am Fall gegenwärtiger kultureller Begegnungen in Migrationsprozessen untersucht, welche Zugehörigkeitskategorien im Laufe des schriftlichen bzw. mündlichen Translationsprozesses zum Vorschein kommen und welche Funktionen dabei die Translation erfüllt.

Das Projektteam besteht aus Univ.-Prof. Dr. Dilek Dizdar, Kaiko Lenhard (M.A.) und Dr. Tomasz Rozmyslowicz.

Das Teilprojekt "Sortieren und Übersetzen" gehört zum Sonderforschungsbereich 1482 "Himandifferenzierung", der zum 1.7.2021 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Leibnitz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) durch die Bewilligung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtet wurde.

Hier sind die Links zu dem Teilprojekt und dem SFB 1482 "Humandifferenzierung":

SFB 1482 "Humandifferenzierung"

Teilprojekt "Sortieren und Übersetzen"

Translation im Exil

 

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Dissertationen

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Soweit nicht anders angegeben, wurden die Dissertationen von Prof. Kelletat betreut.

  • Kristmannsson, Gauti: Literary Diplomacy. Translation without an Original. (Hauptfach: Skotistik, Prof. Drescher; Germersheim 2001)
  • Nunes, Ângela: Vergangenheitsbewältigung im interkulturellen Transfer. (Germersheim 2002)
  • Marin y Presno, Araceli: Zur Rezeption der Novelle Rinconete y Cortadillo von Miguel de Cervantes im deutschsprachigen Raum. (Germersheim 2003)
  • Chojnowski, Przemyslaw: Karl Dedecius als Übersetzer. (Viadrina, Frankfurt/Oder 2004)
  • Żytyniec, Rafał: Zwischen Verlust und Wiedergewinn. Ostpreußen als Erinnerungslandschaft der deutschen und polnischen Literatur nach 1945. (Viadrina, Frankfurt/Oder 2005)
  • Faber, Benedikt (Universität Vaasa, Finnland): "Leben wie im Unterstand". Victor Klemperers deutsch-jüdische Existenz im Nationalsozialismus im Spiegel seiner biografischen Selbstzeugnisse. (Vaasa 2005)
  • Paskevica, Beata: Asja Lacis. Mittlerin und Muse für Walter Benjamin und Bertolt Brecht. Eine arbeitsbiographische Untersuchung. (Germersheim 2005)
  • Neff, Jacquy: Deutsch als Konferenzsprache an der Schwelle des 21. Jahrhunderts. (Germersheim 2006)
  • Royon, Natacha: "Geh mit dem Wind". Wanderung zwischen gestern und morgen. Eine vielstimmige literarische Rückkehr in osteuropäische (Kindheits-)Landschaften. (Germersheim 2007)
  • Loogus, Terje: Der Kulturbegriff in der Übersetzungswissenschaft. Kultur als Auslöser translatorischer Entscheidungskonflikte. (Germersheim 2007)
  • Aristizabal, Adolfo: Auf Spurensuche. Hans-Magnus Enzensbergers Übersetzungsmethode(n). (Germersheim 2007)
  • Chabasse, Catherine: Gibt es eine Begabung für das Dolmetschen? Eignungstest für Simultandolmetschen. (Germersheim 2008)
  • Kim, Nam Hui: Probleme der Kohärenzbildung beim Simultan- und Konsekutivdolmetschen vom Deutschen ins Koreanische (Eine Fallstudie zum Phänomen der Attribuierung). (Germersheim, Prof. Kautz) (Germersheim 2008)
  • Neu, Julia: Mündliche Fachkommunikation Recht. Textlinguistik. (Germersheim 2009, Prof. Pöckl)
  • Tawfik, Nahla (Universität Kairo, Ägypten): Didaktik (Übersetzungswissenschaft). Übersetzungsunterricht für das Sprachenpaar Arabisch und Deutsch. (Prof. Maher, Kairo, und Prof. Kelletat)
  • Geiser, Myriam (Aix en Provence): Diskurs über die interkulturelle Literatur der Postmigration in Deutschland und Frankreich. (2010, Prof. Rinner und Prof. Kelletat)
  • Boguna, Julija: Lettland als übersetzte Nation. Übersetzungsweg von Garlieb Merkels "Die Letten"
  • Ruoho-Wonnenberg, Sirpa: Der Krieg in Lappland (1941-1945) als geteilte Erinnerungslandschaft
  • Samareh, Zahra: Translation and Censorship – An Agent-oriented Approach. (Univ.-Prof. Dr. Dilek Dizdar; Germersheim 2016 )
  • Kim, Changgun:Übersetzen von Videospieltexten: Nekrotexte lesen und übersetzen. (Germersheim 2017)
  • Rozmyslowicz, Tomasz: Das Problem der maschinellen Übersetzung: Theoretische Studien zum Verhältnis von Translation, Handlung und Kultur. (Univ.-Prof. Dr. Dilek Dizdar; Germersheim 2017)
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Habilitationen

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Personenverzeichnis

Professorinnen

Univ.-Prof. Dr. Dilek Dizdar

Leiterin des AB Interkulturelle Germanistik

Raum N.113

Tel.: +49 7274 508 35 325

dizdar@uni-mainz.de

Univ.-Prof. Dr. Lavinia Heller

Professorin für Translationswissenschaft

Raum N.112

Tel.: +49 7274 508 35 726

hellerla@uni-mainz.de

Univ.-Prof. Dr. Eva Wiegmann

Professorin für Interkulturelle Germanistik

Raum N.107

Tel.: +49 7274 508 35 010

ewiegman@uni-mainz.de

Professor im Ruhestand

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Andreas F. Kelletat

Raum A.234

Tel.: +49 7274 508 35335

kelletat@uni-mainz.de

Dozierende

Dr. Julija Boguna

Raum N.102

Tel.: +49 7274 508 35 337

boguna@uni-mainz.de

Yannik Bothorn

Raum N.108

Tel.: +49 7274 508 35 057

ybothorn@uni-mainz.de

Andreas Bünger

Raum N.114

Tel.: +49 7274 508 35 710

buenger@uni-mainz.de

Susanne Hagemann

Raum A.146

Tel.: +49 7274 508 35 749

 

Spencer Hawkins

Raum N.102

Tel.: +49 7274 508 35 839

shawkins@uni-mainz.de

--- BEURLAUBT ---

Dr. Brigitte Höhenrieder

Raum N.108

Tel.: +49 7274 508 35 756

hoehenri@uni-mainz.de

Dr. Annett Jubara

Raum N.110

Tel.: +49 7274 508 35 772

jubara@uni-mainz.de

Dr. Thomas Kempa

Raum N.108

Tel.: +49 7274 508 35 782

kempa@uni-mainz.de

Winfried Kern

Raum A.108

Tel.: +49 7274 508 35 518

kernw@uni-mainz.de

Kaiko Lenhard

Raum N.317

lenhard@uni-mainz.de

Robert Lukenda

Raum N.102

Tel.: +49 7274 508 35 796

Dr. Julia Neu

Raum N.108

Tel.: +49 7274 508 35 773

julian@uni-mainz.de

Gatien Ebenezer Njoumé Ebondji

Raum N.108

gatiennjoume@uni-mainz.de

--- BEURLAUBT ---

Dr. Tomasz Rozmyslowicz

Raum N.317

rozmyslt@uni-mainz.de

Natalia Stepanchenko

Raum N.114

Tel.: +49 7274 508 35 324

n.stepanchenko@uni-mainz.de

Dr. Stephan Walter

Raum N.110

Tel.: +49 7274 508 35 534

walters@uni-mainz.de

Sekretariat

Marieluise Schmitz

Raum N.111

Tel.: +49 7274 508 35 327

deutsch06@uni-mainz.de

Ehemalige

Mohammed Alaoui Hajo Bopst Catherine Chabasse Francesca Chillemi-Jungmann David Diaz Prieto (†) Rainer Kohlmayer Klaus von Schilling Marie-Françoise Straub Johannes Westenfelder (†)

 

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Arbeitsbereich Interkulturelle Germanistik

Über den AB Interkulturelle Germanistik

Der Arbeitsbereich Interkulturelle Germanistik widmet sich mit einem translationsorientierten Fokus der deutschen Sprache, Kultur und Literatur und ihren Beziehungen zu anderen Sprach- und Kulturräumen. Dabei wird Interkulturalität als ein auf Wechselwirkungen bezogenes interdisziplinäres Forschungsparadigma verstanden. Deshalb sind an diesem Arbeitsbereich einander ergänzende Fachperspektiven, insbesondere Translationswissenschaft, germanistische Kulturwissenschaft und Literaturwissenschaft, vertreten. In der Lehre weist sich der Arbeitsbereich zudem durch seine Expertise im Bereich Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache (DaF/DaZ) aus. Er betreut alle internationalen Studierenden, die mit einer anderen Grundsprache als Deutsch am Campus Germersheim studieren.

CfP Denken und schreiben zwischen den Sprachen: Gekreuzte Blicke auf die deutsch-französische Avantgarde (JGU Mainz/Campus Germersheim, 6.-8.11.2025)

Die europäischen Avantgardeströmungen haben zweifellos eine transkulturelle Dimension und gehen mit einer erhöhten Mobilität nicht nur von Konzepten, sondern auch von Akteuren und Akteurinnen einher. Vielfach wurde durch Reisen und Korrespondenzen Anregung und Austausch über nationale Grenzen hinaus gesucht, so dass man durchaus von „internationale[n] Bewegungen programmatischen Charakters“ (Mannes 2007: 11) sprechen kann, deren antibürgerlicher, kunst- und lebenserneuender Affekt sich (teilweise auch Exil bedingt) übernationalen Grenzen hinwegsetzt.

Betrachtet man die Avantgarden aus der Perspektive einer „travelling concept“-Forschung (vgl. u.a. Baal 2002), sollten jedoch nicht nur transkulturelle Gemeinsamkeiten herausgestellt werden, sondern auch die kultur- und sprachspezifischen Variationen der zirkulierenden Ideen Beachtung finden, welche durch Anpassungen an divergierende Kontexte unweigerlich zustande kommen. Wenn „ein Gedanke oder ein Sachverhalt von einer Sprache in eine andere übersetzt“ wird, „verändert er sich mit der neuen sprachlichen Gestalt“ und kann in der „Übersetzung neue, überraschende Perspektiven im Hinblick auf das zu Übersetzende eröffnen.“ (Baschere/De Marchi/Zanetti 2019: 7) In diesem Sinne legt die Tagung den Akzent weniger auf die Universalität avantgardistischer Ideen und Konzepte als auf ein Denken und Schreiben zwischen den Sprachen und Kulturräumen, auf den Polyglottismus als avantgardistisches Moment. Es soll also nicht nur um die Transkulturalität avantgardistischer Konzepte gehen, sondern nachdrücklich auch um grenzüberschreitende Schreibbewegungen, in denen Sprache als literarästhetisches Medium in der deutsch-französischen Begegnung in Bewegung kommt. Den Ausganspunkt der Überlegungen bildet die These, dass sich wesentliche avantgardistische Impulse einem Denken und Schreiben zwischen den Sprachen verdanken, denn die Konfrontation unterschiedlicher Sprach- und Diskurswelten öffnet einen Möglichkeitsraum für andere Wahrnehmungs-, Denk- und Schreibweisen (vgl. Wiegmann 2025).

Die „Avantgarden“ sind „per Definition polyglott“ (Mannes 2007: 13). Dabei schließt die erhöhte Mobilität von Konzepten sowie von Akteuren und Akteurinnen auch die ‚Bewegung von Wörtern‘ (Brandel 2023) mit ein. Avantgardegeschichte ist in Teilen auch „Sprachverflechtungsgeschichte“ (Staiber/Weissmann 2023). Dabei ist den Wörtern in ihren jeweiligen einzelsprachlichen Kontexten nicht nur eine spezifische (sprach-)geschichtliche Bedeutungen eingeschrieben, sondern auch eine in diesen Kontexten geprägte „philosophische Grammatik“ (Brandel 2023: 9). Das Unbehagen und die Kritik an einer Erstarrung der Worte in einer von historischen Semantiken und unzeitgemäßen Begrifflichkeiten geprägten Sprache sowie das Verlangen nach ihrer Befreiung aus diesem „Gefängnis“ (Einstein 1992: 146) kennzeichnen die spracherneuernden Bestrebungen der literarischen Avantgarden. Der Ausbruch aus den einengenden Begriffsstrukturen führt nicht selten in den „Raum zwischen den Sprachen“, denn in der Konfrontation mit dem Anderen werden konventionalisierte Bedeutungszuweisungen grundlegend in Frage gestellt. Jenseits unilateraler Semantiken eröffnet sich hier „die Chance, die Vorstellung einer hegemonialen Sprach- und Weltordnung“ in einem avantgardistischen Sinne „zu durchbrechen“ (Baschere/De Marchi/Zanetti 2019: 9). Im „Echoraum zwischen den Sprachen“ (Baschera 2019) hallen die divergierenden Einschreibungen nach, es kommt zu Verzerrungen, Ergänzungen, Überlagerungen. Neue Bedeutungsmöglichkeiten werden gefunden oder – wie etwa in der Dada-Bewegung um das Cabaret Voltaire – auch eine sinnfreie Klangästhetik der Worte realisiert. Im Raum zwischen den Sprachen kann „eine Art Sprachuniversum“ (Wismann 2012: 18) entdeckt werden, das mit seiner Vielfalt an Bedeutungsoptionen einer gewünschten Ästhetisierung der Worte Vorschub leistet. Dieser Bereich zwischen den Sprachen ist ein hochgradig poetischer Möglichkeitsraum. Polyglottismus öffnet den Zugang zu diesem poetischen Möglichkeitsraum und kann – nach Heinz Wismann, der hier an Rilke und Tsvetaeva anknüpft – recht eigentlich als „la langue maternelle du poéte“ (Wismann 2012: 20) verstanden werden.

In Bewegung kommt die deutschsprachige Dichtung u.a. durch den Widerhall Charles Baudelaires oder Arthur Rimbauds – etwa bei Stefan George, Georg Heym, Georg Trakl oder Gottfried Benn (vgl. Boussard 2019: 186). Wichtige intermediale Impulse geben auch die avantgardistischen Kreise der Pariser oder Brüsseler Kunstszene. Spannend sind darüber hinaus sprachartistische Umformungen ethnologischer Aufzeichnungen, in denen das Französische als Kolonialsprache nachhallt, wie etwa in Carl Einsteins Afrikanischen Legenden (1925). Insofern lässt sich auch aus einer postkolonialen Perspektive nach einem Denken und Schreiben zwischen den Sprachen fragen. Texte rücken dann als multidimensionale Gewebe oder interkulturelle Palimpseste in den Blick, in deren Vielstimmigkeit sich nicht nur sprachkritische oder ästhetische, sondern auch Macht-Diskurse spiegeln.

Wenn die Tagung die deutsch-französische Avantgarde fokussiert, ist hier nicht primär eine nationalkulturelle, sondern vor allem eine sprachliche Ebene angesprochen. Insofern sind ebenso Perspektiven gewünscht, die belgische, luxemburgische, schweizerische, österreichische oder koloniale Kontexte aufrufen.

Themen können sein:

- die Entwicklung von einzelnen Avantgardekonzepten und -themen sowie Stilformen im Raum zwischen den Sprachen.

- deutsch-französische Autoren und Autorinnen (im weitesten Sinne), die den Avantgarden zugeordnet werden können und zweisprachig und/oder als Selbstübersetzer und Selbstübersetzerinnen tätig waren (etwa Yvan Goll, Claire Goll, Hans/Jean Arp, Maxime Alexandre, René Schickele, Raoul Hausmann, Batty Weber, Paul Gérady u.a.).

- Autoren und Autorinnen aus dem deutschsprachigen Raum, die Französisch in unterschiedlichem Maße als literarische Zweitsprache angenommen haben (etwa Stefan George, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin) oder aus dem französischsprachigen Raum, die auch das Deutsche als Literatursprache gewählt haben.

- Autoren und Autorinnen, in deren Texten Polyglottismus (auch vereinzelt) als poetisches Prinzip wirksam wird und die in ihrer Schreibpraxis mit Interferenzen, Übertragungen oder Mischungen zwischen den Sprachen gearbeitet haben.

- Kulturvermittler*innen und Übersetzer*innen, Netzwerke, Zeitschriften und Anthologien.

Themenvorschläge mit einem knappen Exposé im Umfang von ca. einer Seite werden bis zum 15. Juni 2025 per Mail an Prof. Dr. Eva Wiegmann (ewiegman@uni-mainz.de) erbeten.

Die aktuelle (Teil-)Finanzierung der Veranstaltung erlaubt eine Übernahme der Reise- und Unterkunftskosten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem wissenschaftlichen Nachwuchs zuzusagen. Um weitere Mittel bemühen wir uns noch.

Literaturhinweise

Baal, Mike (2002): Travelling concepts in the Humanities: A Rough Guide, Toronto.

Bascera, Marco (2019):”A une passante“ von Baudelaire im Echoraum zwischen den Sprachen, in: Ders./ Pietro De Machri/Sandro Zanetti (Hg.): Zwischen den Sprachen/Entre les langues. Mehrsprachigkeit, Übersetzung, Öffnung der Sprachen/Plurilinguisme, traduction, ouverture des langes, Bielefeld, S. 175-194.

Baschera, Marco/De Machri, Pietro/Zanetti, Sandro (2019): Zwischen den Sprachen/Entre les langues. Mehrsprachigkeit, Übersetzung, Öffnung der Sprachen/Plurilinguisme, traduction, ouverture des langes, Bielefeld.

Boussart, Monique (2016): Die vernetzten Avantgarden: Konvergenzen und Spezifitäten, in: Hubert Roland (Hg.): Eine kleine deutsch-französische Literaturgeschichte. Vom 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, Tübingen, S. 183-206.

Brandel, Andrew (2023): Moving Words. Literature, Memory, and Migration in Berlin, Toronto. Einstein, Carl: Texte aus dem Nachlaß I (= Werke, Bd. 4). Hrsg. v. Hermann Haarmann u. Klaus Siebenhaar, Berlin 1992.

Fleckner, Uwe/Schieder, Martin/Zimmermann, Michael F. (Hg.): Jenseits der Grenzen. französische und deutsche Kunst vom Ancien Régime bis zur Gegenwart (=Dialog der Avantgarden, Bd. III), Köln 2000.

Mannes, Gast (2007): Luxemburgische Avantgarde. Zum europäischen Kulturtransfer im Spannungsfeld von Literatur, Politik und Kunst zwischen 1916 und 1922, Esch/Alzette 2007.

Neundorfer, German (2003): „Kritik an Anschauung“. Bildbeschreibung im kunstkritischen Werk Carl Einsteins, Würzburg.

Staiber, Maryse/Weissmann, Dirk (2023): Identités littéraires franco-allemandes/Deutsch-französische Schriftstelleridentitäten (= numéro spécial de la revue Recherches Germaniques).

Wismann, Heinz (2012): Penser entre les langues, Paris.

Wiegmann, Eva (2025): Literarästhetik und Kulturdifferenz. Anders denken, anders schreiben, anders sehen bei Friedrich Schlegel, Stefan George und Carl Einstein, Berlin/Boston (im Druck).

31.01.2025 Freitagskonferenz: "Curt Sigmar Gutkind und die Anfänge der Dolmetscherausbildung in Mannheim 1929"

Im Rahmen der Freitagskonferenz wird Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Andreas F. Kelletat einen Vortrag über die Gründung des Dolmetscherinstituts an der städtischen Handelshochschule Mannheim (heute Institut für Übersetzen und Dolmetschen) und dessen ersten Leiter Curt Sigmar Gutkind halten. Der Vortrag findet von 11:20 bis 12:50 Uhr, in Dol II (Neubau) statt. Die Sitzung wird von Dr. Julija Boguna moderiert. Dr. Stephan Walter stellt Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Andreas F. Kelletat den neuen Studierenden vor.

Mehr Informationen zur Freitagskonferenz finden Sie hier.

Live-Stream auf YouTube: Link

30.01.2025 - 01.02.2025: Internationale Konferenz "Sorting and Translating: Politics – Borders – Belongings" am Campus Germersheim

Vom 30.01.2025 bis zum 01.02.2025 findet am FTSK eine internationale Konferenz bezüglich des Zusammenhangs zwischen dem Begriff der Humandifferenzierung und dem Translationsbegriff. Denn im Laufe des Translationsprozesses kommen solche Zugehörigkeitskategorien wie verschiedene Sprachen, Nationalität, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht etc., zum Vorschein.

Rita Kothari (Ashoka University) und Douglas Robinson (The Chinese University of Hong Kong) werden bei der Konferenz zwei öffentliche Vorträge halten. Zudem wird es die anderen Konferenzbeiträge geben, die aus verschiedenen fachlichen Perspektiven über die Entstehung der Humandifferenzierung im Translationsprozess berichten.

Die Konferenz wird von Univ.-Prof. Dr. Dilek Dizdar, Kaiko Lenhard (M.A.) und Dr. Tomasz Rozmyslowicz eröffnet.

Mehr Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

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GIP Volgograd

Von 2013-2022 bestand eine vom DAAD geförderte Germanistische Institutspartnerschaft zwischen dem Institut für Interkulturelle Kommunikation und Philologie der Staatlichen Universität Volgograd (VolSU) und dem Arbeitsbereich Interkulturelle Germanistik. Die Förderung wurde insgesamt fünfmal verlängert und umfasst eine Gesamtsumme von ca. 319.000 Euro.WEITERLESEN

Abgeschlossene Projekte

Deutsch-russischer Reiseführer „Spaziergänge durch Volgograd“
Lehrbuch: Übersetzen im Bereich Reisen und Tourismus
Germersheimer Translationswissenschaft. Chrestomatie.

Deutsch-russischer Reiseführer „Spaziergänge durch Volgograd“

An diesem zweisprachigen modernen Reiseführer über Volgograd waren zahlreiche Studierende und Lehrende in Volgograd und in Germersheim beteiligt, die dabei nicht nur über das Handwerk des professionellen Übersetzens sehr viel gelernt haben, sondern auch über die Schwierigkeiten, der jeweils anderen Seite (und den jeweils anderen Adressaten des Buches) ihre jeweilige Sicht zu vermitteln. Es ging in diesem Sinne nicht um ein pädagogisches, philologisches Übersetzen, sondern um ein interkulturelles: Die Qualität der Übersetzung (und das war die große Entdeckung für beide Seiten) liegt hier nicht im Grad der Übereinstimmung zwischen russischem und deutschem Text, sondern im Grad der Differenzierung.

Vera Mityagina und Stephan Walter überreichen dem damaligen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Moskau, Rüdiger Freiherr von Fritsch, im Mai 2015 ein Exemplar des Reiseführers.

Lehrbuch: Übersetzen im Bereich Reisen und Tourismus

 

http://www.rvalent.ru/turist_texts_nem.htm


Germersheimer Translationswissenschaft. Chrestomatie.

Von 2020-22 wurden in einem großangelegten Projekt 15 deutsche translationswissenschaftliche Grundlagentexte ins Russische übersetzt, um im Sinne von Wissenstransfer der russischen Fachcommunity – jenseits der GIP – einen Zugang zu ermöglichen, der sonst aufgrund der sprachlichen Barriere nicht möglich wäre.

Präsentation GIP Mainz/Germersheim-Volgograd


Leitung: Dr. Stephan Walter

Kontakt: walters@uni-mainz.de

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Publikationen

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Univ.-Prof. Dr. Dilek Dizdar; Raum N.113, Tel.: +49 7274 508 35 325, dizdar@uni-mainz.de

Sekretariat:
Marieluise Schmitz; Raum N.111, Tel.: +49 7274 508 35 327, deutsch06@uni-mainz.de

Praktikumsbeauftragter:
Dr. phil. Stephan Walter; Raum N.110, Tel.: +49 7274 508 35 534 oder 35 364, walters@uni-mainz.de

Lehrveranstaltungsmanagerin:
Stefanie Schuster; Raum A.114, Tel. +49 7274 508 35 072, sschuss@uni-mainz.de

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